Sigmar Polke (1941), Transit (III), 1996/1998.

400,00 €

inkl. MwSt., zzgl. Versand

Technik

Offsetlithographie

Maße (B x H x T)

63 x 90 x 0,01 cm

Jahr

1996/1998

Zustand

-

Signatur

Nicht signiert

Edition

Limitierte Edition

Provenienz

Privatsammlung, Berlin

Kategorie

Nachkriegs- und zeitgenössische Kunst

Rahmung

Nein

Beschreibung

Sigmar Polke (1941-2010), Transit (III), 1996/1998.

Offsetlithographie auf dünnem Velin, 63 x 90 cm. Edition der Freunde des Staatlichen Museums Schwerin e.V. Variante zu: Becker/von der Osten 126.

Zustand: Insgesamt guter Zustand. Minimale Knicke an den Blatträndern. Fotos sind Teil der Zustandsbeschreibung.

About:
„Transit (III)“ ist Teil einer Werkreihe, in der Sigmar Polke das Thema Bewegung, Verschiebung und Wahrnehmung in einer typisch vieldeutigen Bildsprache verhandelt. Die Arbeit verbindet technisch erzeugte Rasterflächen mit verfremdeten Figurationen und erzeugt dadurch eine optische Unruhe, die zwischen Realität und Illusion oszilliert.
Wie so oft bei Polke steht die visuelle Struktur nicht nur für Ästhetik, sondern auch für gesellschaftliche Prozesse: „Transit“ kann hier als metaphorischer Zustand zwischen Orten, Identitäten und Zuständen gelesen werden. Die Mehrdeutigkeit der Bildsprache spiegelt die Unsicherheit moderner Erfahrungsräume – ein zentrales Thema im Werk des Künstlers.

Biografie

Sigmar Polke (1941–2010) war einer der einflussreichsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Als Mitbegründer des „Kapitalistischen Realismus“ entwickelte Polke eine vielschichtige Bildsprache zwischen Malerei, Fotografie, Druckgrafik und experimentellen Materialien. Er gilt als Grenzgänger zwischen Pop Art, Konzeptkunst und kritischer Gesellschaftsanalyse. Seine Werke zeichnen sich durch Ironie, politische Subtilität und den Einsatz unkonventioneller Techniken wie Rasterpunkte, Lacke, chemische Reaktionen und Fotochemie aus. Polke wurde u.a. auf der documenta mehrfach ausgestellt und erhielt 2007 den Praemium Imperiale. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Museen wie dem MoMA, dem Centre Pompidou und der Tate Modern.

Kadir Amigo Memis bezeichnet sich selbst als Stadtnomade, als wandernder Sammler von Gesten, Gerüchen, Farben und Klängen, als Maler von Tusche- und Acrylimprovisationen der Lichter und Schatten der Stadt.
Er ist ein urbaner Choreograph und Kalligraph; ein Schriftsteller der Bewegung, der aus seinen Kindheitserinnerungen schöpft, als er Hirte auf einem kleinen türkischen Bauernhof war, bevor er als Fünfzehnjähriger in die Stadt West-Berlin verpflanzt wurde, ohne die Sprache zu sprechen oder die Kultur zu verstehen.
Seit 32 Jahren ist er auf der Suche nach einer Form, um seine Formlosigkeit auszudrücken.

Kadir Amigo Memis bezeichnet sich selbst als Stadtnomade, als wandernder Sammler von Gesten, Gerüchen, Farben und Klängen, als Maler von Tusche- und Acrylimprovisationen der Lichter und Schatten der Stadt.
Er ist ein urbaner Choreograph und Kalligraph; ein Schriftsteller der Bewegung, der aus seinen Kindheitserinnerungen schöpft, als er Hirte auf einem kleinen türkischen Bauernhof war, bevor er als Fünfzehnjähriger in die Stadt West-Berlin verpflanzt wurde, ohne die Sprache zu sprechen oder die Kultur zu verstehen.
Seit 32 Jahren ist er auf der Suche nach einer Form, um seine Formlosigkeit auszudrücken.

Kadir Amigo Memis bezeichnet sich selbst als Stadtnomade, als wandernder Sammler von Gesten, Gerüchen, Farben und Klängen, als Maler von Tusche- und Acrylimprovisationen der Lichter und Schatten der Stadt.
Er ist ein urbaner Choreograph und Kalligraph; ein Schriftsteller der Bewegung, der aus seinen Kindheitserinnerungen schöpft, als er Hirte auf einem kleinen türkischen Bauernhof war, bevor er als Fünfzehnjähriger in die Stadt West-Berlin verpflanzt wurde, ohne die Sprache zu sprechen oder die Kultur zu verstehen.
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